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Olymp Sportpark Pressemitteilung, 21. August 2017

Die Infrastruktur steht – Olymp- und Atlantis-Mitglieder trainieren jetzt Seite an Seite

Großer Andrang bei Olymp-Kursen und an den Fitness-Geräten Bürgermeister Tobias Stockhoff besuchte zum Auftakt des Trainings das Atlantis „Ich bin so froh, dass es weitergeht“, Olymp-Mitglied Christel Lutter unterbricht kurz die Übungssequenz für die Brustmuskulatur. „Nach einem Jahr Pause hätte ich vielleicht nicht wieder angefangen.“ Jetzt geht es – nur drei Wochen nach dem Brand des Olymp Sportparks – im Atlantis Dorsten weiter. Heute begannen die ersten, gleich gut besuchten Reha-Kurse mit den bekannten Trainern und die Einweisungen an den neuen Fitnessgeräten. Ohne die spontane Hilfe durch Bürgermeister Tobias Stockhoff und Atlantis-Geschäftsführer Karsten Meyer wäre das nicht möglich gewesen. „Für uns war das nachbarschaftliche Hilfe und einfach selbstverständlich“, blickt Tobias Stockhoff zurück, „und wir haben schnell festgestellt, dass wir die nötigen Kapazitäten sowohl räumlich als auch an den Geräten haben, um die Mitglieder des Olymp in dieser Notsituation aufzunehmen.“

Atlantis-Geschäftsführer Karsten Meyer kann sich dabei auf sein Team verlassen: „Bei uns kommt es jeden Tag darauf an, flexibel auf die Wünsche unserer Besucher einzugehen. Das ist unsere Spezialität. Da war es klar, dass wir Hand in Hand arbeiten, wenn es darauf ankommt, flexibel auf diese Situation zu reagieren.“ Nun habe man eben einfach einen größeren Kreis, der sich bei jedem Besuch im Atlantis wohlfühlen wolle. Der klare Pluspunkt: In der Zusammenarbeit könnten seine Mitarbeiter im Fitness- und Reha-Sportbereich den eigenen Blick weiten für andere Herangehensweisen. Alle helfen mit, aus der neuen Situation das Beste zu machen Doris Baumann macht seit 17 Jahren Sport im Atlantis: „Klar, dass wir jetzt einfach ein bisschen zusammenrücken hier. Dafür habe ich vollstes Verständnis.“

Außerdem profitiert sie wie alle anderen Atlantis-Sportler von den neuen Angeboten, die durch den Olymp Einzug gehalten haben. In der letzten Minute ist am Montagmorgen noch der neue Circular-Zirkel des Gelsenkirchener Herstellers Gym80 fertig geworden. Hier kann auf kleinem Raum jede große Muskelgruppe des Körpers trainiert werden, schonend für die Gelenke, sicher und mit einer einfachen Gewichtseinstellung für die Sportler. „Gym80 hat einfach seine Hilfe angeboten, schnell und ohne überhaupt über das Finanzielle zu sprechen“, freut sich Olymp-Inhaber Herbert Thiel über dieses Angebot. „Auf solche Hilfsangebote waren wir so kurz nach dem Brand einfach angewiesen, damit unsere Mitglieder schnell wieder an die Geräte kommen.“ Andreas Küsters von Gym8o überwacht persönlich den Aufbau des Gerätezirkels: „Wir haben speziell das Circular-Konzept für diesen Zweck vorgeschlagen, da es mit besonders weichen Übergängen arbeitet. Außerdem ist es sehr leicht zu bedienen.“ Genauso spontan wie Gym80 war der Musikanlagenhersteller Aschenbach, der direkt eine Anlage mit vier Lautsprechern und Funkmikrofonen gestellt hat. Das alles waren Grundvoraussetzungen, damit es weitergehen konnte. Die Infrastruktur steht – Olymp- und Atlantis-Mitglieder trainieren jetzt Seite an Seite Kursraum, Fitnessgeräte, Trainer, Thekendienst für erfrischende Getränke – all das läuft schon am ersten Tag nahezu reibungslos. Im Hinterkopf haben Olymp-Inhaber Herbert Thiel und Martin Göritz im Moment aber auch immer ihren Neubau. Da nun für alle Sportler eine vorübergehende Lösung gefunden ist, geht alle Energie in den neuen Olymp Sportpark.

Alle Kraft geht jetzt in den Wiederaufbau des Olymp Sportparks
Auch Bürgermeister Tobias Stockhoff ist bewusst, dass sich viele Mitglieder darauf verlassen, bald wieder unter dem Dach des Olymp Sportparks zu trainieren. Stockhoff: „Für uns ist deutlich spürbar, dass der Olymp Dorsten eine sehr verwurzelte Stellung hatte. Das haben wir schon gemerkt, als es vor einer Weile um Parkgebühren ging. Die Reaktionen waren schon da erstaunlich zahlreich. Da der Olymp ein Verein ist, können wir die Mitgliederzahlen einsehen, und das sind ja ziemlich viele. Wir wissen auch spätestens seit den Solidaritätsbekundungen durch Mitarbeiter und Mitglieder, wie wichtig diese Einrichtung ist. Auf Facebook war ja öfter von einer großen Familie die Rede.“ Der Neubau sei aber an viele Vorgaben gebunden. „Wir versuchen für den Wiederaufbau die genehmigungstechnischen Erfordernisse so schnell wie möglich zu bewältigen. Aber Genehmigungsfristen sind nun mal wie sie sind,“ so Bürgermeister Tobias Stockhoff. „Das tatsächliche Tempo hängt vom Zusammenspiel von Architekten, Bauordnungsamt und den Olymp-Inhabern ab, aber erste Gespräche hat es da schon gegeben.“ Im Kopf der Olymp-Geschäftsführer stehen ihre Gebäude schon wieder. Auch wenn sie jetzt erst einmal erleichtert sind, für alle Bereiche eine sehr gute vorübergehende Lösung gefunden zu haben: für Fitness, Reha-Sport, Kurse und die Tennisschule.

Im Kopf steht der neue Olymp Sportpark schon

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